Geschichte

In Tegernheim wird seit der Römerzeit Weinbau betrieben.

Am Ende des 19. Jahrhunderts war Tegernheim der größte Weinbauort in der Region mit 27 ha Anbaufläche.

Heute sind es ca. 5 ha insgesamt von Kelheim bis Straubing, dem sogenannten Regensburger Landweingebiet oder dem kleinsten Weinbaugebiet Deutschlands.

1912 wurde durch Mehltau fast der gesamte Weinanbau in Deutschland vernichtet. Viele Winzer gaben auf. Tegernheim lebte damals hauptsächlich vom Weinbau. 71 Weinzierl waren registriert. Man versuchte es jetzt mit Obstanbau und gab aber schließlich nach und nach auf. Die Weinberge verbuschten, sie waren kaum noch begehbar. 1983 begann Rudi Engl am Ecklischen Zwölferweinberg am Tegernheimer Mittelberg zunächst mit 100 Weinstöcken den Wiederanbau. Seine Praxis erlernte der geborene Landwirtssohn bei Freunden in Kroatien und in der Pfalz. 

2002 war Tegernheim wieder offiziell ein Weinort im Baierweingebiet.

Rudi Engl und sein Enkel bewirtschaften jetzt 5 ar mit etwa 400 Weinstöcken.

Patrick Zimmermann, sein ältester Enkel übernimmt den Anbau ab 2014 an der Hanglage.

Seit 1913 ist der Weinberg in Familienbesitz. 

Wie alles began – Film und Copyright Albert Schettel